Biographie

Mathias Claus ist ein akademisch an der Hamburger Musikhochschule sowie dem Elite-Jazz-College BERKLEE in USA ausgebildeter Jazzpianist.
Eine stark ausgeprägte kreative Komponente brachten eine facettenreiche Laufbahn hervor.

Berklee College

Aufgewachsen im Großraum Stuttgart Baden-Württemberg im Remstal in Weinstadt, Schorndorf und Waiblingen, später dann als Student in Esslingen und Plochingen, war Mathias Claus bereits als junger Musiker mit eigenen Kompositionen und Band Preisträger u.a. bei dem begehrten Landes-Popularmusikwettbewerb Baden Württemberg des Süddeutschen Rundfunks, sowie Finalist beim internationalen Jazzwettbewerb Hoeillarts in Belgien. Frühe Platten-, TV- und Rundfunkaufnahmen sowie Livekonzerte bis in die europäischen Nachbarländer folgten. Mit Prof. Dr. Hanns Werner Heister begründete er einen der ersten Baden Württembergischen Musikschuljazzfachbereiche, um dann zu Jazz Studienkursen an das renommierte Elite Jazz College Berklee in Boston / USA zu pilgern. 1989 legte er als einer der ersten Absolventen sein Musiklehrerdiplom mit einem Studienschwerpunkt im Bereich Jazz und jazzverwandte Musik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit Auszeichnung im Hauptfach Klavier ab. Nach der Ausbildung beginnt er eine abenteuerliche Laufbahn durch alle im jazzkreativen Sinne denkbaren Bereiche dieser Welt.

CyberJazz

Als einer der ersten Protagonisten nimmt er zu Beginn des dämmernden Computerzeitalters online transatlantische CD Alben mit den herausragenden Protagonisten der jungen amerikanischen Cyberjazzszene auf. Über mehrere Jahre war er etwa Keyboarder und Jazzpianist der amerikanischen Morris Code Band, Ohio, veröffentlichte mehrere CDs mit der Band in USA und spielte eine gemeinsame Deutschland Tour. Weiterhin veröffentlichte er seine Kompositionen auf Cyber Jazz Alben neben Jazzgrößen wie Eddie Gomez und Musikern von Santana und der Chick Corea Band. Angebote für Aufnahmen erhält der Jazzpianist und Producer in dieser Zeit aus aller Welt, etwa vom Weather Report Percussionisten Jose Rossy.
Dafür erhält er einen Innovationsförderpreis des Bundesfonds Soziokultur sowie erste internationale Anerkennung, u.a. wurde er als einer der wenigen deutschen Jazzmusiker mit einem Interview auf der wichtigsten amerikanischen Jazzseite www.allaboutjazz.com bedacht. Interview Mathias Claus auf allaboutjazz.com. 2003 schließt er dieses Projekt ab.

SoloJazzPiano

Mit der erneuten Umsiedlung nach Norddeutschland startete er zunächst eine norddeutsche Laufbahn als Spezialist des Solo Jazz Piano. Contemporary Jazz mit europäischen Wurzeln sind sein Vorbild, vormals etwa verkörpert durch Pianisten wie Michel Petrucciani oder Bill Evans. Ein Jazzpiano Stil also, welcher das Swingelement mit europäisch-klassischer Anschlagskultur und Ausdruckselementen verbindet, aber auch den Groove und Drive europäischer Popularmusik erlaubt.

In Folge spielt er sich mit dieser eigenen Mischung bis in die deutsche Elite der Solopianisten des Jazz hinein, die Liste der renommierten Jazzpianisten, neben denen er auf Bühne, CDs, oder Konzertreihen steht, ist lang. Neben internationalen Künstlern wie dem Grammy Preisträger Chucho Valdes, Omar Sosa, Martin Tingvall, John Taylor, Eyran Katsenelenbogen und Ayako Shirasaki finden sich maßgebliche Hochschulprofessoren des Genres wie Prof. Glawischnig (Musikhochschule Hamburg, NDR Bigband) und Prof. Jörg Reiter (Musikhochschule Mannheim). Dazu einige der wichtigsten deutschen Vertreter des Genres wie Wolfgang Dauner oder Michael Wollny, in Solo Piano Konzertreihen spielt er auch neben Joachim Kühn und Hamburgs Jazzpreisträger Vladyslav Sendecki. "Manchmal musste ich erstmal realisieren, in Konzerten oder auf CDs neben meinen ehemaligen Vorbildern oder Mentoren zu erklingen. Ich führe das darauf zurück, dass ich meine eigene Spielweise nie in Frage gestellt habe, und mich von Puristen nie irre machen lasse. In der Summe kam so ein völlig eigener Klaviertouch und Sound zusammen, den ich aus 1000 Pianisten heraushören würde. Dies ist, was mich von den meisten Pianisten wohl unterscheidet."

Mit dieser Mischung macht der Jazzpianist Aufnahmen für den NDR, und ist Teil maßgeblicher deutscher Jazz Solo Piano Festivals und Reihen der letzten Jahre. Er spielt beim ersten Hamburger Jazz Solo Piano Gipfel im Rolf Liebermann Studio des NDR, und ist neben internationalen Pianisten deutscher Vertreter beim 1st International Jazz Solo Piano Festival im Berliner Konzerthaus sowie den Festivalspielorten München und Hamburg, woraus eine Live CD resultiert die international wahrgenommen wird. CD Review, Russland. Neben vielen renommierten deutschen Solopianisten spielte er mehrfach bei Hamburgs seinerzeit einzigartiger, von der Ritter Stiftung unterstützten Solopiano Konzertreihe. Weitere Rundfunkproduktionen spielte er beim Bayrischen Rundfunk ein. Immer wieder initiierte der Jazzpianist zudem in Deutschland gemeinsame Konzerte mit amerikanischen Pianisten und Musikern. Zuletzt wird er auf einer internationalen Jazz Solo Piano Compilation veröffentlicht, u.a. neben Grammy Preisträger Chucho Valdes, sowie Omar Sosa und europäischen Pianisten wie Wolfgang Dauner oder Martin Tingvall. "Eine Ehre für mich, es mit vieler meiner Vorbilder auf CDs oder Konzertbühnen geschafft zu haben."

Nils Wogram und Mathias Claus Jazz Duo

Eine wertvolle langwährende Zusammenarbeit entwickelte sich inbesonders mit dem besten deutsche Jazzposaunisten und mehrfachen Jazz Echo Preisträger Nils Wogram die in eine langjährige Konzertreihe endlos stets ausverkaufter Konzerte mündete und ein Faible für kommunikative Duo Musik erst weckt. Dies pflanzte sich auch in sein aktuelles Duo Soul2Keys mit hochkreativer Vokalmusik mit vielen eigenen Kompositionen weiter.
Der Jazzpianist ist aktuell ein vielgebuchter, bundesweit agierender Musiker des Nordens und seit 7 Jahren ganzjährig bundesweit zwischen Nordsee und Bodensee präsent. "Ich freue mich über die exzellente pianistische Nachfrage, was die Lust an ausgiebigen Musikreisen in die schönsten Regionen Deutschlands notgedrungen wieder geweckt hat."
Mathias Claus ist zudem Besitzer eines eigenen Tonstudios mit Konzertflügel, gefragter Begleiter speziell für Vokalisten oder Instrumentalisten. Dabei arbeitet er mit seinem Pool von Profimusikern aus ganz Deutschland. Ganz nach Vorbild amerikanischer Pianisten ist er sich aber auch nicht zu schade mal eben in der Bar um die Ecke zur Pflege seines schier unerschöpflichen Musikrepertoires den Barpianisten zu mimen, eine seiner zweiten Leidenschaften. Hier ist er auch bundesweit Gast bei Weltfirmen, Premium Hotels, und Hausmusiker bei vielen Liebhabern des Jazzpiano.
Jüngste Wandlung ist seine seit 4 Jahren laufende Fortbildung zum Sänger. "Ich bin einfach ein Multitasking Mensch, ohne Herausforderungen wird mir eher langweilig." A never ending Story.